Samstag

(Kartendaten © OpenStreetMap-Mitwirkende, ODbL)

Die Fähre kam in Newcastle mit zwei Stunden Verspätung an. Eine Stunde bekamen wir durch die Zeitumstellung zurück, trotzdem wurde es für die Strecke nach Stirling ein bisschen eng: Ankunft war erst um 18:00 Uhr.

Schöne, hügelige Strecke mit beachtlicher Anzahl „Blind Summits“, die auch auf Schildern als solche angekündigt werden. Dabei führt die Straße steil auf eine Anhöhe und man sieht den dahinterliegenden Teil nicht ein. Dahinter kann alles passieren: Eine unerwartete 90 Grad Kehre, eine Schafherde auf einem Zebrastreifen, das Ende der Welt. Man fährt drauf zu, beißt die Zähne zusammen und hofft auf das Beste.

Zu Mittag im „Pheasant Inn“. Uriger Pub mit klasse Sandwiches.

Heute hätte ich um ein Haar das Motorrad beim Durchqueren einer Furt in die Horizontale gebracht. Ein relativ schnell fließender Bach überquerte in einem Bett aus Kopfsteinpflaster die Straße. Das leichte Zuggas beim Durchqueren hat gereicht, dass sofort das Hinterrad wegging, sobald es im Wasser war. Der Grund: Schleimiger Algenansatz auf dem Kopfsteinpflaster – schlimmer als Schmierseife – im Verbund mit seitlichem Gefälle. Ich hatte am Auto vor mir gesehen, wie tief das Wasser war, deshalb habe ich mir Absteigen und Prüfen geschenkt. Ein Fehler, aber zum Glück hat die Traktionskontrolle sofort eingegriffen und ich kam, nicht sehr elegant, aber irgend wie durch. Danke, Technik! 🙂

Was noch – ach ja, alle, die mir ab und zu meine Vergesslichkeit unter die Nase reiben, können Ihre Liste erweitern: Mein Stromadapter England steckt noch in der Kabine auf der Fähre 🙁

🙂